Kurzbeschreibung
Kathrin ist eine Führungskraft und steht in der Mitte ihres Lebens. Nach Jahren in ihrer Funktion und stetem Fokus auf Zielerreichung und Ergebnisse, tauchen Fragen auf, die sie zunehmend beschäftigen und nicht mehr verdrängen lassen:
Ihre etwas diffuse Unruhe deutet sie jedoch nicht als Zeichen einer Krise – sondern eher als eine Aufforderung, ein Signal zur Neugestaltung und Ausrichtung.
Sie verspürt ein dringendes Bedürfnis, ihren nächsten Lebensabschnitt mit neuen Inhalten anzureichern, bewusster auf ihre innere Stimmung einzugehen, sich weniger durch externe Einflüsse fremd bestimmen zu lassen. Kurz, sie will Neues in ihr Leben holen, alte, wenn auch vertraute Strukturen aufbrechen.
Kernthemen:
Kathrin hat erreicht, was sie sich für ihr Leben bis anhin vorgenommen hatte: Karriere aufgebaut, Familie gegründet, somit im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld überdurchschnittliche herausforderungen gesucht und entsprechend Verantwortung übernommen.
Und trotzdem meldet sich in ihr ein leises, aber hartnäckiges Signal: So wie bisher reicht es für sie nicht mehr. Nicht das etwas falsch gelaufen wäre – sondern eher zu viel Comfort-Zone-Gefühl, zu viel Gewohnheit, zu viel Vertrautheit, einfach zu wenig Prikelndes, Unbekanntes, neugierig machendes. Die alten und aktuellen Ziele inspirieren sie zu wenig, entwickeln keinen Sog in Richtung Zukunft mehr.
Sie fühlt sich zunehmend weniger intrinsisch motiviert, fühlt sich eher durch die extrinsischen Faktoren wie Incentives und flüchtige Anerkennung im geschäftlichen Umfeld korumpiert.
Folgende Triggerpunkte hat sie bereits bewusst wahrgenommen:
Das alles lähmt, fühlt sich wie Treten an Ort an, wirkt wie ein "Eingefroren-sein" - aber vielleicht kann dies der Beginn eines tieferen Neuanfangs sein?
Was Kathrin erlebt, hat Namen:
"Midlife Chrysalis" (Lebensmitte-Verpuppung)
also metaphorisch gesprochen, die Transformation sich von der Raupe neu zu einem Schmetterling (neues Ich) zu verwandeln.
Der entscheidende Unterschied zwischen Stagnation und Entwicklung liegt in der Bewusstheit. Wer die Sinnfragen aktiv annimmt, wird
Wer sie verdrängt, riskiert, dass
Führungskraft in der Lebensmitte; alte Ziele tragen nicht mehr, neue sind noch nicht klar
A1 Wesenskern -> Als Führungsperson muss sie die Interessen, Ziele und Strategie des Unternehmens vertreten und mittragen
Empfehlung: Identifikation mit der Identität und den Unternehmenszielen überprüfen
A2 Kultur -> In ihrer Führungsfunktion hat sie Verantwortung für Mitarbeitende, muss entsprechend Vorbild sowohl hinsichtlich Kommunikation und Umsetzung sein
Empfehlung: Die eigenen Werte sowie Bedürfnisse mit den Unternehmenswerten auf Kongruenz und Entwicklungsmöglichkeiten hin überprüfen
E1 Werte und Bedürfnisebene -> Meine Werte, meine Überzeugungen und meine Bedürfnisse.
Empfehlung:
E2 Verhaltens-, Wirkungs- und emotionale Ebene -> Sich der eigenen Wirkungsweise und der emotionalen Berührfähigkeit stellen.
Empfehlung:
E3 Körper-Ebene -> Sich bewusst machen, inwieweit die körperlichen Ressourcen als biologische Leistungsgrundlage wichtig ist.
Empfehlung:
E4 Kopf-Ebene -> Sich klar über die Wahrnehmungsfähigkeit, Bewusstwerdung, Selbstreflexion werden.
Drei Muster machen die Neujustierung der Lebensmitteherausfordernd:
Nicht jede Sinnfrage ist eine Krise. Oft ist sie das Reifste,was ein Mensch von sich zeigt – die Bereitschaft, das eigene Leben wirklich in die Hand zu nehmen. Die Lebensmitte ist kein Endpunkt, sondern ein Wendepunkt.
Lebensbilanz ziehen: Was war erfüllend, was nur beschäftigend –und was fehlt?
Vertrauensperson einbinden: Mit jemandem sprechen, der keine Ratschläge gibt, sondern zuhört.
Gespräch mit einer Freundin / einem Freund oder Coach: „Ichmöchte einfach gehört werden."
Zukunftsbilder entwickeln: Wie könnte der nächsteLebensabschnitt aussehen?
Erste Reallabore wagen: Kleine Experimente in neue Richtungen.
Ein neues Projekt, Kurs oder Engagement ausprobieren – ohneCommitment, nur um zu spüren.
Reflexion danach: Was hat sich richtig angefühlt?
Kostenlose Methode zur Untersuchung einschränkender Überzeugungen undMuster.
Japanisches Konzept für den Überschneidungspunkt von Können, Wollen, Gebrauchtwerden und Lebensunterhalt.
Narrative Therapie – Grundlagen:
Ressource für stärkenorientierte Begleitung in Übergangsphasen.


Die Arbeitswelt findet in der Regel in einer Organisation statt oder ist von einer solchen abhängig. Aber wie gliedert sich eine Organisation eigentlich und warum gibt es sie überhaupt?


Jede Organisation besteht aus einem Grund! Dieser definiert sich in einem Wesenskern, der aus aus weichen und harte Aspekten besteht. Im Wesenskern spiegelt sich der eigentliche Existenzgrund.


Eine Veränderung - getrieben durch externer Marktkräfte oder interner Überlegungen - betrifft immer den Wesenskern der Organisation, speziell den Existenzgrund, die Identität und die Werte.


Jede Organisation braucht eine Vorstellung des WOHIN und WARUM (Vision), des WAS (Mission) und des WIE (Strategie) haben. Diese "W's" sind nie starr, sie müssen flexibel auf Einflüsse anpassbar sein.


Die Kultur-Ebene ist die Vereinbarungsebene aller Stakeholder. Die Kultur ermöglicht oder verhindert den Erfolg. Die Kultur ist Mensch zentriert und besteht aus sog. weichen Elementen.


Eine Organisation wird geführt und nicht gemanagt. Führen besteht aus "Selbstführung", "Leadership", "Managen" und funktionsangepasster "Expertise". Führen beruht auf der persönlichen Entwicklung.


Ein Kulturwandlungsprozess beabsichtigt alte, in neue kollektive Überzeugungen, Haltungen und Verhaltensweisen zu transformieren. Ein KWP dauert in der Regel Jahre, aber ist entsprechend nachhaltig.


"Man kann nicht nicht kommunizieren." oder "Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersteren bestimmt." Axiome nach Paul Watzlawick


Leider und zu unrecht negativ konnotiert. Ohne Konflikt oder der damit einhergehenden Verhandlung unterschiedlicher Meinungen, Vorgehensweisen, Absichten usw. hätte es keine Entwicklung gegeben.


Vertrauen führt! - Das meint R. Sprenger in seinem gleichnamigen Buch. Damit ist im Wesentlichen ausgedrückt, welche Bedeutung "Vertrauen" in (allen) Beziehungen hat.


In einem Team vereinbaren sich Menschen auf das erfolgreiche Erreichen eines Ziels. Die Summe der Teams determiniert den Erfolg einer Organisation. Damit ist die Bedeutung eines Teams geklärt.


Der positive Umgang mit Veränderung ist eine zentrale Fähigkeit sowohl für eine ganze Organisation als auch für das Individuum. Veränderung bedeutet Unbekanntem zu begegnen, aber mit welcher Haltung?


Ein strukturiertes Case Management zeigt sowohl für eine Organisation als auch das Individuum den Willen, lernen zu wollen. Kulturell und strategisch wichtig in einer Zeit der steten Veränderung.


Krisen begleiten uns ein Leben lang, aber ... sie bieten Erkenntnisse an und ermöglichen Wachstum. Die tatsächliche Herausforderung besteht im Umgang mit ihnen. Oder: Wie gehe ich mit Krisen um?


Die Ordnung ein sach-logischer Aspekt und ist für die Effizienz und die Effektivität einer Organisation zentral. Die hierarchische Reihenfolge lautet: Prozesse - Organisation - Funktion!


Die hierarchische Reihenfolge "Prozesse - Organisationsform - Funktion" gilt es in jeder Veränderungsform wie bspw. Change, Reorganisation, Restrukturierung und/oder OE zu befolgen.


Ohne Ressourcen keine Organisation. Ressourcen sind endlich und gehören stets erneuert. Ressourcen bestehen aus Kapital, Locations und Infrastruktur. Das Human Capital besteht aus der Kultur.


Die Eigenwelt ist der Ursprung der Selbstführung! So findest du in der Beziehung zu dir selbst den Wesenskern für deinen Lebenssinn. Voraussetzung: Die Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion.


Deine Werte entstanden durch lebensprägende Beziehungen und Erfahrungen. Sie sind die Basis deiner Lebensintelligenz und damit die Grundlage für deine Lebensgestaltung.


Mein Verhalten wirkt! Die emotionale Intelligenz (EI) unterstützt dich in der positiven und bewussten Gestaltung dieser Wirkung. Sie ist damit entscheidend für die Beziehungsgestaltung. Sei Achtsam!


Deine Physis ist die eigentliche Lebensgrundlage. Einschränkungen wirken auf andere Facetten deiner Persönlichkeit wie Geist und Psyche. Gesundheit setzt ein Werte-, nicht Zeitmanagement voraus!


Jede einzelne Zelle. in deinem Körper braucht Bewegung! Deine Psyche braucht Bewegung! Dein Geist braucht Bewegung! Ohne Bewegung lebst du nicht!


Nahrung ist Energie, sie ist essentiell. ABER: Wieviel Nahrung brauchen wir? Wie und welcher Form ist sie gesund oder schädlich? Was weiss ich tatsächlich darüber? Wie bewusst ernähre ich mich?


Der Schlaf ermöglicht Leistung! Der Schlaf ermöglicht Spass! Der Schlaf ermöglicht Wachstum! Der Schlaf ermöglicht Heilung! Ohne genügend Schlaf, welken wir! Schlafen heisst intelligent sein!


Wir sind hochgradige kognitive Wesen. Unser Hirn ist der jüngste Geniestreich der Evolution und katapultierte uns an die Spitze der Nahrungskette. Aber was sind Licht und Schatten unseres IQ?


Es gibt keine glaubwürdige Führung ohne Selbstführung! Die SF ist ein Entwicklungsmuss für jeden Menschen, der sich entschieden hat, andere zu führen. SF ist eine stete Persönlichkeitsentwicklung.


Burnout ist eine persönlich empfundene Sinnentleerung! Burnout ist ein Syndrom, es entwickelt sich schleichend, ist schwer erfassbar! Burnout verhindern, erfordert Bewusstsein, Ehrlichkeit und Mut!


Resilient sein, heisst nicht liegen bleiben sondern sich dem Scheitern entgegenstellen, aufzustehen, zu lernen! Resilienz ist trainierbar und kein Privileg! Wir (die meisten) sind resilient!


Gestern, heute und wohl noch mehr in der Zukunft wird der Umgang mit Stress aufgrund der steigenden Anforderungen getrieben durch die stete Veränderungen zu einer Schlüsselkompetenz.


Ein klarer Umgang mit Veränderung ermöglicht ein bewusstes Erleben der Veränderung. Beides fordert Erkennen sowie Einsehen der eigenen Bedürfnisse vs. der Anforderungen der Veränderung.


Die Privatwelt repräsentiert meine eigentlichen Herzbeziehungen, aber bin ich eigentlich eine gute Tochter, ein guter Sohn, eine gute Partnerin oder Partner, bin ich ein guter Elternteil?


Gezeugt, geboren, geprägt, erzogen! Was habe ich übernommen, was ist mir geblieben, was ist mir immer noch wichtig, welche Beziehung habe ich zu meinen Eltern? Das sind wichtige Lebensfragen!

Erlebnisse und Erfahrungen prägen mich zeitlebens. Aber welche Erinnerungen habe ich an meine frühen Prägungsjahre? Wie haben diese meine Entwicklung geprägt? Warum bin ich was ich bin?

Ich wurde durch meine Eltern geprägt und sie? Wo: Der kulturelle Rahmen! Wann: Der zeitliche und historische Kontext! Durch: Ethische und materielle Prinzipien! Was hat sich verändert?

Ich entwachse meiner nicht selbstgewählten Ursprungsfamilie. Ich gehe in eine selber bestimmte private, nahe Beziehung. ich übernehme damit Verantwortung. Was wird anders?

Gibt es für mich einen Unterschied zwischen Bekannten, Kollegen und Freunden? Aus was bestehen sie? Welche Werte, Ansprüche und Erwartungen leiten mich? Was gebe ich?

Freundschaften entwickeln und/oder verändern sich im Verlauf eines Lebens. Bleiben sie Freundschaften oder nicht? Was sind die Gründe und was sind die Konsequenzen?

Peking, Los Angeles, Rio de Janeiro, Kapstatt, Rom, Paris, Moskau, Berlin, Zürich, Lausanne, Bern, Appenzell ... was sind die wesentlichen Unterschiede und welche Prägungskraft hätten sie auf mich?

Norden - Süden, Osten - Westen, Kontinente, Ethnien, Demokratien, Autokratien, Diktaturen, Monarchien - welche kulturellen Normen gelten, welche sprechen mich an, welche nicht?