Kathrin - Die Sinn-Suche nach der Lebensmitte

Entwicklungsprofil - SHORT READ

Kathrin - Die Sinn-Suche nach der Lebensmitte

Der Wunsch nach einer Neuausrichtung im Leben

Kurzbeschreibung

Kathrin ist eine Führungskraft und steht in der Mitte ihres Lebens. Nach Jahren in ihrer Funktion und stetem Fokus auf Zielerreichung und Ergebnisse, tauchen Fragen auf, die sie zunehmend beschäftigen und nicht mehr verdrängen lassen:

  • Was wünsche ich mir noch vom Leben?
  • Was soll im nächsten Lebensabschnitt mehr Raum bekommen?
  • Aus welchen Inhalten gestaltet sich der Lebenssinn in meiner Zukunft?

Ihre etwas diffuse Unruhe deutet sie jedoch nicht als Zeichen einer Krise – sondern eher als eine Aufforderung, ein Signal zur Neugestaltung und Ausrichtung.

Sie verspürt ein dringendes Bedürfnis, ihren nächsten Lebensabschnitt mit neuen Inhalten anzureichern, bewusster auf ihre innere Stimmung einzugehen, sich weniger durch externe Einflüsse fremd bestimmen zu lassen. Kurz, sie will Neues in ihr Leben holen, alte, wenn auch vertraute Strukturen aufbrechen.

Kernthemen:

  • Standortbestimmung und Lebensbilanz
  • Sinn und Existenz auf die Zukunft hin neu gestalten
  • Bewusste Werte- und Bedürfnisbiographie aufzeichnen mit den Zeit-Aspekten: Gestern - Heute -Morgen
  • Konkrete Umsetzung

Entwicklungsprofil - LONG READ

Kathrin - Die Sinn-Suche nach der Lebensmitte

Der Wunsch nach einer Neuausrichtung im Leben

A Langbeschreibung

Kathrin hat erreicht, was sie sich für ihr Leben bis anhin vorgenommen hatte: Karriere aufgebaut, Familie gegründet, somit im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld überdurchschnittliche herausforderungen gesucht und entsprechend Verantwortung übernommen.

Und trotzdem meldet sich in ihr ein leises, aber hartnäckiges Signal: So wie bisher reicht es für sie nicht mehr. Nicht das etwas falsch gelaufen wäre – sondern eher zu viel Comfort-Zone-Gefühl, zu viel Gewohnheit, zu viel Vertrautheit, einfach zu wenig Prikelndes, Unbekanntes, neugierig machendes. Die alten und aktuellen Ziele inspirieren sie zu wenig, entwickeln keinen Sog in Richtung Zukunft mehr.

Sie fühlt sich zunehmend weniger intrinsisch motiviert, fühlt sich eher durch die extrinsischen Faktoren wie Incentives und flüchtige Anerkennung im geschäftlichen Umfeld korumpiert.

Folgende Triggerpunkte hat sie bereits bewusst wahrgenommen:

  • Nachdenklich und trotzig machende runde Geburtstage
  • Flügge und selbständig werdend Kinder mit der Suche nach eigenen, persönlichen Grenzen und manchmal etwas schwer verständlichen Ansichten
  • Implizit durch unbedachte Äusserungen daherkommende Karriereplateaus und damit verbundene erste Verlusterfahrungen  
  • Wenig energische "Vorwärts" zu viel uninspiriertes "Aushalten"
  • Stilles oder schön geredetes, mitleidiges Verständnis im privaten Umfeld
  • Zunehmende Nachdenklichkeit und wachsendes Bedürfnis nach Rückzug, wenig Begeisterung für Neues

Das alles lähmt, fühlt sich wie Treten an Ort an, wirkt wie ein "Eingefroren-sein" - aber vielleicht kann dies der Beginn eines tieferen Neuanfangs sein?

Was Kathrin erlebt, hat Namen:

  • Aufbruch,
  • Neuorientierung,
  • Midlife-Crisis,
  • Reife-Phase,
  • Erntezeit oder auch
"Midlife Chrysalis" (Lebensmitte-Verpuppung)

also metaphorisch gesprochen, die Transformation sich von der Raupe neu zu einem Schmetterling (neues Ich) zu verwandeln.

Der entscheidende Unterschied zwischen Stagnation und Entwicklung liegt in der Bewusstheit. Wer die Sinnfragen aktiv annimmt, wird

  • seine Lebensbilanz ziehen
  • Zukunftsbilder entwickeln
  • erste lebensbejahende Experimente definieren
  • erste konkrete Schritte wagen
  • erste bestätigende Erfolge suchen und feiern können
  • Lust und Inspiration neu entdecken.

Wer sie verdrängt, riskiert, dass

  • sich die Energie in Resignation oder Überaktivität entlädt
  • sich mentale und daraus auch körperliche Erschöpfung breit macht
  • Frustration entsteht
  • die Frage nach dem Lebenssinn keine Antwort mehr findet
  • sie/er in eine tiefe Depression fällt.

Ausgangssituation 

Führungskraft in der Lebensmitte; alte Ziele tragen nicht mehr, neue sind noch nicht klar

Symptome 

  • Allgemein:  Nachdenklichkeit · diffuse Unruhe · Gefühl: 'So wie bisher reicht es nicht mehr'
  • Emotional:  Innere Leere trotz äusserer Erfüllung · Melancholie · Suche nach Tiefe
  • Kognitiv:  Grübeln über Lebensrichtung · Zweifel an bisherigen Prioritäten · Fragen nach dem Wesentlichen
  • Verhalten:  Rückzug · stärkere Reflexion · geringere Begeisterung für alte Ziele
  • Sozial:  Umfeld nimmt Veränderung wahr, kann sie aber schwer einordnen

Betroffene Beziehungswelten:

Arbeitswelt

A1 Wesenskern -> Als Führungsperson muss sie die Interessen, Ziele und Strategie des Unternehmens vertreten und mittragen

Empfehlung: Identifikation mit der Identität und den Unternehmenszielen überprüfen

A2 Kultur -> In ihrer Führungsfunktion hat sie Verantwortung für Mitarbeitende, muss entsprechend Vorbild sowohl hinsichtlich Kommunikation und Umsetzung sein

Empfehlung: Die eigenen Werte sowie Bedürfnisse mit den Unternehmenswerten auf Kongruenz und Entwicklungsmöglichkeiten hin überprüfen

Eigenwelt

E1 Werte und Bedürfnisebene -> Meine Werte, meine Überzeugungen und meine Bedürfnisse.

Empfehlung:

  • Werte-Biographie aufzeichnen: Eine bewusste Reflexionsreise in die Welt der eigenen Werte, ihrer Herkunft (Prägung) und ihrer aktuellen Wirkung
  • Überprüfen der eigenen Bedürfnisse und deren Veränderungen in den vergangenen 10 Jahren

E2 Verhaltens-, Wirkungs- und emotionale Ebene -> Sich der eigenen Wirkungsweise und der emotionalen Berührfähigkeit stellen.

Empfehlung:

  • Sich Fragen stellen, wie bspw.:
    • Habe ich vermehrt das Bedürfnis mich zurückzuziehen?
    • Hab ich den Wunsch mein Engagement im Arbeitsumfeld zu reduzierten?
    • Was empfinde ich als tatsächlich anstrengend und was als erfüllend?
    • Verspüre ich so etwas wie latente Melancholie?
    • Gibt es irgendwelche Zweifel in meinem täglichen Erleben?

E3 Körper-Ebene -> Sich bewusst machen, inwieweit die körperlichen Ressourcen als biologische Leistungsgrundlage wichtig ist.

Empfehlung:

  • Sich ehrlich die folgenden Fragen stellen:
    • Fühle ich mich energetisch geladen?
    • Oder habe ich eher das Gefühl, körperlich permanent leicht erschöpft zu sein?
    • Schlaf ich gut?
    • Kann ich meinem Bewegungsdrang genügend nachgeben?
    • Wie würde ich mein Essverhalten ganz ehrlich beschreiben?

E4 Kopf-Ebene -> Sich klar über die Wahrnehmungsfähigkeit, Bewusstwerdung, Selbstreflexion werden.

  • Geringere Begeisterung für das Bekannte und Alte
  • Nachdenklichkeit und Bedürfnis nach stärkerer Reflexion

Sinn

  • Sinn-Gegenüberstellung: Gestern - Aktuell - Morgen
  • Existenz: Was brauche ich tatsächlich zum leben?

Privatwelt

  • Gegenwartsfamile
    • Neue Aufgaben im veränderten Familienkonzept
    • Eigenes neues Rollenverständnis
    • Persönliche Bedürfnisse im privaten Beziehungsumfeld klären
  • Freundes und Bekanntenkreis
    • Inspiration suchen
    • Mehr Raum und Zeit

B  Analyse

Drei Muster machen die Neujustierung der Lebensmitteherausfordernd:

  • Erfolgsmodell als Bremse: Was bisher Orientierung gab –Karriereziele, Leistungsidentität – trägt nicht mehr. Aber ein neues Modell istnoch nicht da.
  • Sinnvakuum im Übergang: Zwischen dem alten Sinnrahmen und demneuen entsteht eine Zwischenphase, die sich wie Orientierungslosigkeit anfühlt,aber Durchgangsstation ist.
  • Soziales Interpretationsproblem: Das Umfeld kann die Veränderungnicht einordnen und reagiert mit Unverständnis oder Rat, der nicht hilft – wasKathrin zusätzlich isoliert.

Die Dynamik:

-> Alte Ziele tragen nicht mehr
→ diffuse Unruhe
→ Rückzug
→ weniger Resonanz im Umfeld
→ stärkere Isolation
→ tiefere Orientierungslosigkeit.
Nicht jede Sinnfrage ist eine Krise. Oft ist sie das Reifste,was ein Mensch von sich zeigt – die Bereitschaft, das eigene Leben wirklich in die Hand zu nehmen. Die Lebensmitte ist kein Endpunkt, sondern ein Wendepunkt.

C  Schlüssel- /Kernfragen

Aus der Profilmatrix:

  •  Was will ich im nächsten Lebensabschnitt bewusst anders leben?
  • Was soll in meinem Leben mehr Raum bekommen – und was weniger?
  • Welche Werte haben mich bisher geleitet – und welche wollenjetzt stärker zum Zug kommen?

Vertiefende Reflexionsfragen:

  • Was war in den letzten Jahren wirklich erfüllend – und was hatmich nur beschäftigt?
  • Wenn ich in 10 Jahren zurückblicke: Was soll ich dann getan,gewagt, losgelassen haben?
  • Welche Teile von mir wurden lange vernachlässigt und wollenjetzt gesehen werden?
  • Was hält mich davon ab, das zu leben, was ich wirklich will?
  • Welche kleinen Experimente könnte ich wagen, um neue Richtungenzu erspüren?

D Vorgehensvorschlag

Roter Faden:

-> Lebensbilanz ziehen
→ Wertekompass aktualisieren
→ Zukunftsbilder entwickeln
→ erste Reallaboreschaffen
→ neuen Lebensabschnitt gestalten.

Kurzfristig: 0–4 Wochen  (Innehalten & Bilanzieren)

Eigenwelt

Lebensbilanz ziehen: Was war erfüllend, was nur beschäftigend –und was fehlt?

-> Konkret:

  • Schreibübung: 3 Seiten frei schreiben zu „Was war wirklichwichtig in den letzten Jahren?"
  • Wertekarte: Die eigenen Top-10-Werte identifizieren und aktuellgewichten. 
  • Sinnfrage annehmen: Die Unruhe nicht wegdrücken, sondern als Signal ernst nehmen.
  • Reflexionsfragen täglich 10 Minuten: Was will sich in mir zeigen?

Privatwelt

Vertrauensperson einbinden: Mit jemandem sprechen, der keine Ratschläge gibt, sondern zuhört.

-> Konkret:

Gespräch mit einer Freundin / einem Freund oder Coach: „Ichmöchte einfach gehört werden."

Mittelfristig: 1–3 Monate  (Zukunftsbilder entwickeln)

Eigenwelt

Zukunftsbilder entwickeln: Wie könnte der nächsteLebensabschnitt aussehen?

-> Konkret:

  • Vision-Board oder Schreibübung: Wie sieht mein Leben in 5 Jahrenaus, wenn ich mutig war?
  • Mehrere Szenarien skizzieren – ohne zu früh zu bewerten. 
  • Wertekompass aktualisieren: Welche Werte wollen jetzt stärkerzum Zug kommen?
  •  Vergleich: Welche meiner Top-Werte leben im Alltag – welche nicht?

 Privatwelt

Erste Reallabore wagen: Kleine Experimente in neue Richtungen.

-> Konkret:

Ein neues Projekt, Kurs oder Engagement ausprobieren – ohneCommitment, nur um zu spüren.

Reflexion danach: Was hat sich richtig angefühlt?

Langfristig: 3–12 Monate  (Neuen Lebensabschnitt gestalten)

Eigenwelt

  • Entscheidungen treffen: Was will ich konkret anders machen?
  • Professionelle Begleitung: Coaching oder Therapie für denÜbergangsprocess.

Privatwelt

  • Umfeld informieren und einbinden: Veränderungen kommunizieren,Verständnis aufbauen.
  • Neue Rituale und Räume schaffen, die dem neuen Lebensabschnittentsprechen.

E Kontext-Lese-Empfehlungen

Thema Lebensmitte &Sinnfindung

Viktor Frankl – Der Mensch auf der Suche nach Sinn (1946):Klassiker der Sinnorientierung: Was trägt uns, wenn äussere Ziele nicht mehrausreichen.

Carl Gustav Jung – Die Lebenswende (1930): PsychologischeGrundlagen der Lebensmitte – warum die zweite Lebenshälfte andere Fragenstellt.

Richard Rohr – Falling Upward (2011): Spirituell-psychologischerBlick auf die zwei Lebenshälften und den notwendigen Übergang.

Thema Purpose & Biografie

William Bridges – Transitions (1980): Klassikerwerk überÜbergangsprozesse: Ende, neutrales Niemandsland und Neuanfang.

Emily Esfahani Smith – The Power of Meaning (2017): Warum Sinnmehr Lebensqualität schafft als Glück – und wie man ihn findet.

F  Sinnvolle Links

Orientierung & Biografiearbeit

The Work von Byron Katie:

Kostenlose Methode zur Untersuchung einschränkender Überzeugungen undMuster.

Ikigai-Framework:

Japanisches Konzept für den Überschneidungspunkt von Können, Wollen, Gebrauchtwerden und Lebensunterhalt.

Coaching & Begleitung

Narrative Therapie – Grundlagen:

Ressource für stärkenorientierte Begleitung in Übergangsphasen.

Die Ebenen der Arbeitswelt: Intro
CA0-00

Die Ebenen der Arbeitswelt: Intro

Existenzgrund
Arbeitswelt
Existenzgrund
A1

Die Arbeitswelt findet in der Regel in einer Organisation statt oder ist von einer solchen abhängig. Aber wie gliedert sich eine Organisation eigentlich und warum gibt es sie überhaupt?

Der Wesenskern einer Organisation
CA1-01

Der Wesenskern einer Organisation

Existenzgrund
Arbeitswelt
Existenzgrund
A1

Jede Organisation besteht aus einem Grund! Dieser definiert sich in einem Wesenskern, der aus aus weichen und harte Aspekten besteht. Im Wesenskern spiegelt sich der eigentliche Existenzgrund.

Veränderung und der Wesenskern
CA1-02

Veränderung und der Wesenskern

Existenzgrund
Arbeitswelt
Existenzgrund
A1

Eine Veränderung - getrieben durch externer Marktkräfte oder interner Überlegungen - betrifft immer den Wesenskern der Organisation, speziell den Existenzgrund, die Identität und die Werte.

Vision - Mission - Strategie
CA1-03

Vision - Mission - Strategie

Existenzgrund
Arbeitswelt
Existenzgrund
A1

Jede Organisation braucht eine Vorstellung des WOHIN und WARUM (Vision), des WAS (Mission) und des WIE (Strategie) haben. Diese "W's" sind nie starr, sie müssen flexibel auf Einflüsse anpassbar sein.

Kulturelle Aspekte
CA2-01

Kulturelle Aspekte

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Die Kultur-Ebene ist die Vereinbarungsebene aller Stakeholder. Die Kultur ermöglicht oder verhindert den Erfolg. Die Kultur ist Mensch zentriert und besteht aus sog. weichen Elementen.

Leadership - Managen - Führen
CA2-02

Leadership - Managen - Führen

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Eine Organisation wird geführt und nicht gemanagt. Führen besteht aus "Selbstführung", "Leadership", "Managen" und funktionsangepasster "Expertise". Führen beruht auf der persönlichen Entwicklung.

Der Kulturwandlungsprozess
CA2-03

Der Kulturwandlungsprozess

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Ein Kulturwandlungsprozess beabsichtigt alte, in neue kollektive Überzeugungen, Haltungen und Verhaltensweisen zu transformieren. Ein KWP dauert in der Regel Jahre, aber ist entsprechend nachhaltig.

Kommunikation
CA2-04

Kommunikation

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

"Man kann nicht nicht kommunizieren." oder "Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersteren bestimmt." Axiome nach Paul Watzlawick

Konflikt
CA2-05

Konflikt

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Leider und zu unrecht negativ konnotiert. Ohne Konflikt oder der damit einhergehenden Verhandlung unterschiedlicher Meinungen, Vorgehensweisen, Absichten usw. hätte es keine Entwicklung gegeben.

Vertrauen
CA2-06

Vertrauen

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Vertrauen führt! - Das meint R. Sprenger in seinem gleichnamigen Buch. Damit ist im Wesentlichen ausgedrückt, welche Bedeutung "Vertrauen" in (allen) Beziehungen hat.

Das Team, das kleinste Leistungskollektiv!
CA2-07

Das Team, das kleinste Leistungskollektiv!

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

In einem Team vereinbaren sich Menschen auf das erfolgreiche Erreichen eines Ziels. Die Summe der Teams determiniert den Erfolg einer Organisation. Damit ist die Bedeutung eines Teams geklärt.

Umgang mit Veränderung - Change
CA2-08

Umgang mit Veränderung - Change

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Der positive Umgang mit Veränderung ist eine zentrale Fähigkeit sowohl für eine ganze Organisation als auch für das Individuum. Veränderung bedeutet Unbekanntem zu begegnen, aber mit welcher Haltung?

Case Management oder wie löst man Probleme?
CA2-09

Case Management oder wie löst man Probleme?

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Ein strukturiertes Case Management zeigt sowohl für eine Organisation als auch das Individuum den Willen, lernen zu wollen. Kulturell und strategisch wichtig in einer Zeit der steten Veränderung.

Der Umgang mit Krisen
CA2-11

Der Umgang mit Krisen

Kultur
Arbeitswelt
Kultur
A2

Krisen begleiten uns ein Leben lang, aber ... sie bieten Erkenntnisse an und ermöglichen Wachstum. Die tatsächliche Herausforderung besteht im Umgang mit ihnen. Oder: Wie gehe ich mit Krisen um?

Die Ordnung in einer Organisation
CA3-01

Die Ordnung in einer Organisation

Organisation
Arbeitswelt
Organisation
A3

Die Ordnung ein sach-logischer Aspekt und ist für die Effizienz und die Effektivität einer Organisation zentral. Die hierarchische Reihenfolge lautet: Prozesse - Organisation - Funktion!

Prozesse - Organisation - Funktion
CA3-02

Prozesse - Organisation - Funktion

Organisation
Arbeitswelt
Organisation
A3

Die hierarchische Reihenfolge "Prozesse - Organisationsform - Funktion" gilt es in jeder Veränderungsform wie bspw. Change, Reorganisation, Restrukturierung und/oder OE zu befolgen.

Die Ressourcen und die Risiken
CA4-02

Die Ressourcen und die Risiken

Ressourcen
Arbeitswelt
Ressourcen
A4

Ohne Ressourcen keine Organisation. Ressourcen sind endlich und gehören stets erneuert. Ressourcen bestehen aus Kapital, Locations und Infrastruktur. Das Human Capital besteht aus der Kultur.

Die Ebenen der Eigenwelt: Intro
CE0-00

Die Ebenen der Eigenwelt: Intro

Werteebene
Eigenwelt
Werteebene
E1

Die Eigenwelt ist der Ursprung der Selbstführung! So findest du in der Beziehung zu dir selbst den Wesenskern für deinen Lebenssinn. Voraussetzung: Die Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion.

Werte - Haltungen - Überzeugungen
CE1-01

Werte - Haltungen - Überzeugungen

Werteebene
Eigenwelt
Werteebene
E1

Deine Werte entstanden durch lebensprägende Beziehungen und Erfahrungen. Sie sind die Basis deiner Lebensintelligenz und damit die Grundlage für deine Lebensgestaltung.

Verhalten - Emotionale Intelligenz
CE2-01

Verhalten - Emotionale Intelligenz

Verhaltensebene
Eigenwelt
Verhaltensebene
E2

Mein Verhalten wirkt! Die emotionale Intelligenz (EI) unterstützt dich in der positiven und bewussten Gestaltung dieser Wirkung. Sie ist damit entscheidend für die Beziehungsgestaltung. Sei Achtsam!

Die physische Gesundheit
CE3-01

Die physische Gesundheit

Körperebene
Eigenwelt
Körperebene
E3

Deine Physis ist die eigentliche Lebensgrundlage. Einschränkungen wirken auf andere Facetten deiner Persönlichkeit wie Geist und Psyche. Gesundheit setzt ein Werte-, nicht Zeitmanagement voraus!

Die Bewegung
CE3-02

Die Bewegung

Körperebene
Eigenwelt
Körperebene
E3

Jede einzelne Zelle. in deinem Körper braucht Bewegung! Deine Psyche braucht Bewegung! Dein Geist braucht Bewegung! Ohne Bewegung lebst du nicht!

Die Ernährung
CE3-03

Die Ernährung

Körperebene
Eigenwelt
Körperebene
E3

Nahrung ist Energie, sie ist essentiell. ABER: Wieviel Nahrung brauchen wir? Wie und welcher Form ist sie gesund oder schädlich? Was weiss ich tatsächlich darüber? Wie bewusst ernähre ich mich?

Der Schlaf
CE3-04

Der Schlaf

Körperebene
Eigenwelt
Körperebene
E3

Der Schlaf ermöglicht Leistung! Der Schlaf ermöglicht Spass! Der Schlaf ermöglicht Wachstum! Der Schlaf ermöglicht Heilung! Ohne genügend Schlaf, welken wir! Schlafen heisst intelligent sein!

Kognition - Kopf
CE4-01

Kognition - Kopf

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Wir sind hochgradige kognitive Wesen. Unser Hirn ist der jüngste Geniestreich der Evolution und katapultierte uns an die Spitze der Nahrungskette. Aber was sind Licht und Schatten unseres IQ?

Die Selbstführung
CE4-02

Die Selbstführung

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Es gibt keine glaubwürdige Führung ohne Selbstführung! Die SF ist ein Entwicklungsmuss für jeden Menschen, der sich entschieden hat, andere zu führen. SF ist eine stete Persönlichkeitsentwicklung.

Burnout
CE4-03

Burnout

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Burnout ist eine persönlich empfundene Sinnentleerung! Burnout ist ein Syndrom, es entwickelt sich schleichend, ist schwer erfassbar! Burnout verhindern, erfordert Bewusstsein, Ehrlichkeit und Mut!

Resilienz
CE4-04

Resilienz

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Resilient sein, heisst nicht liegen bleiben sondern sich dem Scheitern entgegenstellen, aufzustehen, zu lernen! Resilienz ist trainierbar und kein Privileg! Wir (die meisten) sind resilient!

Umgang mit Stress
CE4-05

Umgang mit Stress

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Gestern, heute und wohl noch mehr in der Zukunft wird der Umgang mit Stress aufgrund der steigenden Anforderungen getrieben durch die stete Veränderungen zu einer Schlüsselkompetenz.

Der persönliche Umgang mit Veränderung
CE4-06

Der persönliche Umgang mit Veränderung

Kopfebene
Eigenwelt
Kopfebene
E4

Ein klarer Umgang mit Veränderung ermöglicht ein bewusstes Erleben der Veränderung. Beides fordert Erkennen sowie Einsehen der eigenen Bedürfnisse vs. der Anforderungen der Veränderung.

Die Ebenen der Privatwelt: Intro
CP0-00

Die Ebenen der Privatwelt: Intro

Ursprungsfamilie
Privatwelt
Ursprungsfamilie
P1

Die Privatwelt repräsentiert meine eigentlichen Herzbeziehungen, aber bin ich eigentlich eine gute Tochter, ein guter Sohn, eine gute Partnerin oder Partner, bin ich ein guter Elternteil?

Die Ursprungsfamilie: Bedeutung & Einfluss
CP1-01

Die Ursprungsfamilie: Bedeutung & Einfluss

Ursprungsfamilie
Privatwelt
Ursprungsfamilie
P1

Gezeugt, geboren, geprägt, erzogen! Was habe ich übernommen, was ist mir geblieben, was ist mir immer noch wichtig, welche Beziehung habe ich zu meinen Eltern? Das sind wichtige Lebensfragen!

Die frühe Prägung
CP1-02

Die frühe Prägung

Ursprungsfamilie
Privatwelt
Ursprungsfamilie
P1

Erlebnisse und Erfahrungen prägen mich zeitlebens. Aber welche Erinnerungen habe ich an meine frühen Prägungsjahre? Wie haben diese meine Entwicklung geprägt? Warum bin ich was ich bin?

Der kulturelle Einfluss auf die Werte
CP1-03

Der kulturelle Einfluss auf die Werte

Ursprungsfamilie
Privatwelt
Ursprungsfamilie
P1

Ich wurde durch meine Eltern geprägt und sie? Wo: Der kulturelle Rahmen! Wann: Der zeitliche und historische Kontext! Durch: Ethische und materielle Prinzipien! Was hat sich verändert?

Die Gegenwartsbeziehung & Die Gegenwartsfamilie
CP2-01

Die Gegenwartsbeziehung & Die Gegenwartsfamilie

Gegenwartsfamilie
Privatwelt
Gegenwartsfamilie
P2

Ich entwachse meiner nicht selbstgewählten Ursprungsfamilie. Ich gehe in eine selber bestimmte private, nahe Beziehung. ich übernehme damit Verantwortung. Was wird anders?

Der Freundes- und Bekanntenkreises: Bedeutung & Einfluss
CP3-01

Der Freundes- und Bekanntenkreises: Bedeutung & Einfluss

Freundeskreis
Privatwelt
Freundeskreis
P3

Gibt es für mich einen Unterschied zwischen Bekannten, Kollegen und Freunden? Aus was bestehen sie? Welche Werte, Ansprüche und Erwartungen leiten mich? Was gebe ich?

Veränderung im Freundeskreis - Grund und Konsequenzen
CP3-02

Veränderung im Freundeskreis - Grund und Konsequenzen

Freundeskreis
Privatwelt
Freundeskreis
P3

Freundschaften entwickeln und/oder verändern sich im Verlauf eines Lebens. Bleiben sie Freundschaften oder nicht? Was sind die Gründe und was sind die Konsequenzen?

Das kulturelle Umfeld: Bedeutung & Einfluss
CP4-01

Das kulturelle Umfeld: Bedeutung & Einfluss

Kulturelles Umfeld
Privatwelt
Kulturelles Umfeld
P4

Peking, Los Angeles, Rio de Janeiro, Kapstatt, Rom, Paris, Moskau, Berlin, Zürich, Lausanne, Bern, Appenzell ... was sind die wesentlichen Unterschiede und welche Prägungskraft hätten sie auf mich?

Kultur & Normen
CP4-02

Kultur & Normen

Kulturelles Umfeld
Privatwelt
Kulturelles Umfeld
P4

Norden - Süden, Osten - Westen, Kontinente, Ethnien, Demokratien, Autokratien, Diktaturen, Monarchien - welche kulturellen Normen gelten, welche sprechen mich an, welche nicht?

Sinn
CS1-01

Sinn

Sinn
Sinn
Sinn
S1

Was ist mein Sinn des Lebens? - "Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur genauso viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind." Hermann Hesse

Existenz
CS1-02

Existenz

Sinn
Sinn
Sinn
S1

Deine Existenz-dein Leben! Stefan Marti gestaltete diesen Kontext, der sich philosophisch mit dem Thema Existenz auseinandersetzt. Dabei geht es um die zentralen Fragen und die Vielfalt der Antworten.