Markus ist Unternehmer – und er kann innerlich nicht aufhören, es zu sein!
Seine Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich seiner psychischen und körperlichen Bedürfnisse wird dauernd durch seine mentale Besessenheit übersteuert.
Echte Erholung gelingt so kaum oder gar nicht. Das Risiko, dass sich Markus mental und psychisch erschöpft wächst exponentiell.
Und doch spürt Markus eine zunehmend mentale Leere. Er will das ändern und seine Fähigkeit abzuschalten und zu entspannen wieder trainieren. Er hofft damit seine psychische Regeneration Schritt für Schritt wieder aufzubauen – nicht Effizienz orientiert sondern bewusst und angepasst an den jeweiligen Kontext.
Kernthemen:
Markus führt sein Unternehmen mit hohem Engagement – und zahlt einen Preis, den er lange nicht bewusst wahrnimmt.
Die Folgen:
Und doch spürt Markus, dass seine mentale Leistungsfähigkeit sich langsam erschöpft und er mehr Energie für Selbstverständlichkeiten aufwenden muss. Das beuruhigt ihn und lässt ihn innehalten. Er stellt sich Fragen:
Ausgangssituation: Unternehmer mit dauerhafter innerer Alarmbereitschaft; Erholung und echte Präsenz gelingen kaum
Allgemeine Symptome: Unterschwellige Erschöpfung; Tun müssen; Ständige innere Alarmbereitschaft; Anspannung; Reizoffenheit
Emotional: Ungeduld; zeitweise reizbar; Schuldgefühle gegenüber Familie und Freunden
Kognitiv: Gedankenspiralen über Unerledigtes; Tendenz zu Micro-Management; Verlust des "Big Picture"; Schwierigkeit, abzuschalten und zu priorisieren;
Verhalten: Permanentes Handy-Checken; Ungeduld; Nicht zuhören können; Abwesend wirken
Sozial: Umfeld erlebt Distanz und mangelnde Präsenz; Tendenz zur Isolation
Drei sich gegenseitig verstärkende Muster halten Markus im Daueralarm:
Die dadurch entstehende Dynamik:
-> (1) Kein Abschalten
→ (2) fehlende Erholung
→ (3) sinkendes Resilienzvermögen
→ (4) noch stärkere Gedankenspiralen
→ (5) noch schwierigeres Abschalten.
Die fehlende Fähigkeit zur Regeneration ist kein Charakterfehler oder -schwäche, es ist vielmehr ein durch äussere Impulse "getriggertes" inneres Leistungsstreben, möglicherweise gestützt auf durch das Leben und Autoritäten geprägte Überzeugungen.
Diese ins Unbewusste verdrängte Bedürfnis nach Regeneration kann aber durch Übergangsrituale neu "programmiert" werden, Regeneration und Resilienz sind erlenbare sind erlernbar Fähigkeiten.
-> Auslöser erkennen
→ Übergangsrituale definieren
→ Erholungsfenster schützen
→ Regeneration als Führungskompetenz verankern.
Eigene Auslöser-Muster erkennen: Was bringt mich auch ausserhalb der Arbeit zurück in den Arbeitsmodus?
Körper als Frühwarnsystem aktivieren: Körpersignale fürAnspannung erkennen.
Erstes Übergangsritual definieren und täglich üben.
Klare Verfügbarkeitsregeln kommunizieren: Wer darf wann anrufen?
Regenerations-Qualität messen: Fühle ich mich nach demWochenende tatsächlich erholt?
Delegationsfelder identifizieren: Was muss tatsächlich durch mich getan werden, was nicht?
Erholungsrituale ausbauen: Schlaf, Bewegung, sozialeVerbindungen priorisieren.
Wöchentliche Aktivität mit der Familie oder Freunden ohne Handy planen. Familienmitglieder als Feedbackgeber einbinden.
Regeneration als Teil der unternehmerischen Identität verankern -> Wer sich nicht erholt, führt schlechter!
Strukturelle Veränderungen prüfen -> Was muss im Betrieb langfristig anders organisiert sein, damit Loslassen möglich wird?
Urlaub tatsächlich als Urlaub gestalten -> Erreichbarkeitsregeln für den Urlaub definieren und kommunizieren!
Jährlicher Regenerations-Check -> Wie regeneriere ich mich? Ist das, was ich tue, wirklich erholsam?
Joachim Bauer -> Warum unser Glück von der Arbeit abhängt(2013)
Neurobiologische Grundlagen: Was Arbeit mit dem Nervensystem macht –und was echte Erholung braucht.
Alex Soojung-Kim Pang -> Why you get more done, when you work less (2016)
Wissenschaftlich fundiert: Wie Erholung die Leistungsfähigkeit steigert – nicht mindert.
Bessel van der Kolk –> The Body Keeps the Score (2014):
Wie chronischer Stress im Körper gespeichert wird und warum Körper basierte Rituale wirken.
Michael Gerber –> The E-Myth Revisited (1995)
Warum Unternehmerim System statt am System arbeiten – und wie der Ausstieg gelingt.
Liz Wiseman – Multipliers (2010)
Wie Führungskräfte durchLoslassen mehr Wirkung erzielen als durch Kontrolle.
Heartmath Institute
-> https://www.heartmath.org – Forschungsbasierte Methoden zur Herzratenvariabilität und Stressregulation für Führungskräfte.
Stress-Inoculation (Stressimpfungstraining nach Donald Meichenbaum) – Harvard Health
-> https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/exercising-to-relax – Evidenz basierte Entspannungsstrategien für chronisch gestresste Personen.
Cal Newport – Deep Work Blog
-> https://www.calnewport.com/blog – Strategien für fokussierte Arbeit – und warum Abschalten dazugehört.
Nir Eyal – Indistractable
-> https://www.nirandfar.com/indistractable – Praktische Methoden gegen digitale Ablenkung und ungewollteVerfügbarkeit.


Die Arbeitswelt findet in der Regel in einer Organisation statt oder ist von einer solchen abhängig. Aber wie gliedert sich eine Organisation eigentlich und warum gibt es sie überhaupt?


Jede Organisation besteht aus einem Grund! Dieser definiert sich in einem Wesenskern, der aus aus weichen und harte Aspekten besteht. Im Wesenskern spiegelt sich der eigentliche Existenzgrund.


Eine Veränderung - getrieben durch externer Marktkräfte oder interner Überlegungen - betrifft immer den Wesenskern der Organisation, speziell den Existenzgrund, die Identität und die Werte.


Jede Organisation braucht eine Vorstellung des WOHIN und WARUM (Vision), des WAS (Mission) und des WIE (Strategie) haben. Diese "W's" sind nie starr, sie müssen flexibel auf Einflüsse anpassbar sein.


Die Kultur-Ebene ist die Vereinbarungsebene aller Stakeholder. Die Kultur ermöglicht oder verhindert den Erfolg. Die Kultur ist Mensch zentriert und besteht aus sog. weichen Elementen.


Eine Organisation wird geführt und nicht gemanagt. Führen besteht aus "Selbstführung", "Leadership", "Managen" und funktionsangepasster "Expertise". Führen beruht auf der persönlichen Entwicklung.


Ein Kulturwandlungsprozess beabsichtigt alte, in neue kollektive Überzeugungen, Haltungen und Verhaltensweisen zu transformieren. Ein KWP dauert in der Regel Jahre, aber ist entsprechend nachhaltig.


"Man kann nicht nicht kommunizieren." oder "Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersteren bestimmt." Axiome nach Paul Watzlawick


Leider und zu unrecht negativ konnotiert. Ohne Konflikt oder der damit einhergehenden Verhandlung unterschiedlicher Meinungen, Vorgehensweisen, Absichten usw. hätte es keine Entwicklung gegeben.


Vertrauen führt! - Das meint R. Sprenger in seinem gleichnamigen Buch. Damit ist im Wesentlichen ausgedrückt, welche Bedeutung "Vertrauen" in (allen) Beziehungen hat.


In einem Team vereinbaren sich Menschen auf das erfolgreiche Erreichen eines Ziels. Die Summe der Teams determiniert den Erfolg einer Organisation. Damit ist die Bedeutung eines Teams geklärt.


Der positive Umgang mit Veränderung ist eine zentrale Fähigkeit sowohl für eine ganze Organisation als auch für das Individuum. Veränderung bedeutet Unbekanntem zu begegnen, aber mit welcher Haltung?


Ein strukturiertes Case Management zeigt sowohl für eine Organisation als auch das Individuum den Willen, lernen zu wollen. Kulturell und strategisch wichtig in einer Zeit der steten Veränderung.


Krisen begleiten uns ein Leben lang, aber ... sie bieten Erkenntnisse an und ermöglichen Wachstum. Die tatsächliche Herausforderung besteht im Umgang mit ihnen. Oder: Wie gehe ich mit Krisen um?


Die Ordnung ein sach-logischer Aspekt und ist für die Effizienz und die Effektivität einer Organisation zentral. Die hierarchische Reihenfolge lautet: Prozesse - Organisation - Funktion!


Die hierarchische Reihenfolge "Prozesse - Organisationsform - Funktion" gilt es in jeder Veränderungsform wie bspw. Change, Reorganisation, Restrukturierung und/oder OE zu befolgen.


Ohne Ressourcen keine Organisation. Ressourcen sind endlich und gehören stets erneuert. Ressourcen bestehen aus Kapital, Locations und Infrastruktur. Das Human Capital besteht aus der Kultur.


Die Eigenwelt ist der Ursprung der Selbstführung! So findest du in der Beziehung zu dir selbst den Wesenskern für deinen Lebenssinn. Voraussetzung: Die Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion.


Deine Werte entstanden durch lebensprägende Beziehungen und Erfahrungen. Sie sind die Basis deiner Lebensintelligenz und damit die Grundlage für deine Lebensgestaltung.


Mein Verhalten wirkt! Die emotionale Intelligenz (EI) unterstützt dich in der positiven und bewussten Gestaltung dieser Wirkung. Sie ist damit entscheidend für die Beziehungsgestaltung. Sei Achtsam!


Deine Physis ist die eigentliche Lebensgrundlage. Einschränkungen wirken auf andere Facetten deiner Persönlichkeit wie Geist und Psyche. Gesundheit setzt ein Werte-, nicht Zeitmanagement voraus!


Jede einzelne Zelle. in deinem Körper braucht Bewegung! Deine Psyche braucht Bewegung! Dein Geist braucht Bewegung! Ohne Bewegung lebst du nicht!


Nahrung ist Energie, sie ist essentiell. ABER: Wieviel Nahrung brauchen wir? Wie und welcher Form ist sie gesund oder schädlich? Was weiss ich tatsächlich darüber? Wie bewusst ernähre ich mich?


Der Schlaf ermöglicht Leistung! Der Schlaf ermöglicht Spass! Der Schlaf ermöglicht Wachstum! Der Schlaf ermöglicht Heilung! Ohne genügend Schlaf, welken wir! Schlafen heisst intelligent sein!


Wir sind hochgradige kognitive Wesen. Unser Hirn ist der jüngste Geniestreich der Evolution und katapultierte uns an die Spitze der Nahrungskette. Aber was sind Licht und Schatten unseres IQ?


Es gibt keine glaubwürdige Führung ohne Selbstführung! Die SF ist ein Entwicklungsmuss für jeden Menschen, der sich entschieden hat, andere zu führen. SF ist eine stete Persönlichkeitsentwicklung.


Burnout ist eine persönlich empfundene Sinnentleerung! Burnout ist ein Syndrom, es entwickelt sich schleichend, ist schwer erfassbar! Burnout verhindern, erfordert Bewusstsein, Ehrlichkeit und Mut!


Resilient sein, heisst nicht liegen bleiben sondern sich dem Scheitern entgegenstellen, aufzustehen, zu lernen! Resilienz ist trainierbar und kein Privileg! Wir (die meisten) sind resilient!


Gestern, heute und wohl noch mehr in der Zukunft wird der Umgang mit Stress aufgrund der steigenden Anforderungen getrieben durch die stete Veränderungen zu einer Schlüsselkompetenz.


Ein klarer Umgang mit Veränderung ermöglicht ein bewusstes Erleben der Veränderung. Beides fordert Erkennen sowie Einsehen der eigenen Bedürfnisse vs. der Anforderungen der Veränderung.


Die Privatwelt repräsentiert meine eigentlichen Herzbeziehungen, aber bin ich eigentlich eine gute Tochter, ein guter Sohn, eine gute Partnerin oder Partner, bin ich ein guter Elternteil?


Gezeugt, geboren, geprägt, erzogen! Was habe ich übernommen, was ist mir geblieben, was ist mir immer noch wichtig, welche Beziehung habe ich zu meinen Eltern? Das sind wichtige Lebensfragen!

Erlebnisse und Erfahrungen prägen mich zeitlebens. Aber welche Erinnerungen habe ich an meine frühen Prägungsjahre? Wie haben diese meine Entwicklung geprägt? Warum bin ich was ich bin?

Ich wurde durch meine Eltern geprägt und sie? Wo: Der kulturelle Rahmen! Wann: Der zeitliche und historische Kontext! Durch: Ethische und materielle Prinzipien! Was hat sich verändert?

Ich entwachse meiner nicht selbstgewählten Ursprungsfamilie. Ich gehe in eine selber bestimmte private, nahe Beziehung. ich übernehme damit Verantwortung. Was wird anders?

Gibt es für mich einen Unterschied zwischen Bekannten, Kollegen und Freunden? Aus was bestehen sie? Welche Werte, Ansprüche und Erwartungen leiten mich? Was gebe ich?

Freundschaften entwickeln und/oder verändern sich im Verlauf eines Lebens. Bleiben sie Freundschaften oder nicht? Was sind die Gründe und was sind die Konsequenzen?

Peking, Los Angeles, Rio de Janeiro, Kapstatt, Rom, Paris, Moskau, Berlin, Zürich, Lausanne, Bern, Appenzell ... was sind die wesentlichen Unterschiede und welche Prägungskraft hätten sie auf mich?

Norden - Süden, Osten - Westen, Kontinente, Ethnien, Demokratien, Autokratien, Diktaturen, Monarchien - welche kulturellen Normen gelten, welche sprechen mich an, welche nicht?